Zurück in die Zukunft? Die Polizei hat in Lünen aus außergewöhnliches Gefährt gestoppt.  - © Polizei Dortmund
Zurück in die Zukunft? Die Polizei hat in Lünen aus außergewöhnliches Gefährt gestoppt.  | © Polizei Dortmund

Lünen Fahrrad mit Fluxkompensator? Polizei stoppt ungewöhnliche "Zeitmaschine"

Lünen. Sowas hat die Polizei auch noch nicht gesehen. In Lünen haben die Beamten ein ungewöhnliches Gefährt gestoppt: Ein rosa Fahrrad mit einer skurrilen Konstruktion auf dem Gepäckträger. In einer Pressemitteilung stellt die Polizei die einzig gültige These auf: Handelt es sich hier etwa um einen "Fluxkompensator"? In der Tat erinnert die Konstruktion stark an die Science-Fiction-Reihe "Zurück in die Zukunft". Dort war ein ähnliches Bauwerk essenziell, um mit einem DeLorean DMC-12 durch zu Zukunft reisen zu können. Der Besitzer des ungewöhnlichen Gefährts, ein 60-jähriger Mann aus Lünen, hatte das allerdings nicht vor. Und der vermeintliche "Fluxkompensator" war auch gar kein Fluxkompensator, sondern: ein schnöder Zweitakt-Motor. Nicht ganz legal Der Fahrer des "Feuerstuhls" hatte den Motor auf dem Gepäckträger montiert. Von dort aus führt eine Kette zum modifizierten Hinterradritzel. Ein Gaszug zur Geschwindigkeitsregelung führt zum Lenker. Die Beleuchtung setzt sich aus einer Taschenlampe vorne und mehreren roten Akkuleuchten am Heck des Feuerstuhls zusammen, berichtet die Polizei. All das ist zwar echt kreativ, aber auch nicht ganz legal: Der 60-Jährige bekam eine Verkehrsvergehensanzeige wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Angeblich habe er versucht, das Gefährt zu versichern, allerdings habe seine Versicherung dies auf Nachfrage abgelehnt. Das Gefährt wurde zur Erstellung eines technischen Gutachtens von den Beamten sichergestellt.

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