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Die AfD hat einen vermeintlichen "Trauermarsch" durch Chemnitz organisiert. Mit dabei: Das fremdenfeindliche Pegida-Bündnis sowie unzählige Neonazis. - © picture alliance/Ralf Hirschberger/dpa
Die AfD hat einen vermeintlichen "Trauermarsch" durch Chemnitz organisiert. Mit dabei: Das fremdenfeindliche Pegida-Bündnis sowie unzählige Neonazis. | © picture alliance/Ralf Hirschberger/dpa
Meinung

AfD marschiert mit Nazis: Wer jetzt noch wegschaut, macht sich mitschuldig

Mitten in Deutschland machen Rechtsradikale Jagd auf Menschen. Von der AfD hört man dazu keinen Widerspruch. Wer sich jetzt noch mit der Partei gemein macht, ist kein "besorgter Bürger" - sondern Mittäter. Ein Kommentar.

Matthias Schwarzer
02.09.2018 | Stand 03.09.2018, 12:12 Uhr

Chemnitz. Die Bilder aus Chemnitz sind nur schwer erträglich: Ein selbsternannter "Trauerzug" von AfD und Pegida schiebt sich durch die Stadt. Männer in schwarzen Anzügen halten eine Rose. Angeblich für Daniel H., der knapp eine Woche zuvor an selber Stelle getötet worden war. Doch das Schauspiel hat, wie so oft, Symbolcharakter.