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Matthias Kuckeland ist Chefarzt, Anästhesist und Intensivmediziner am St. Johannisstift. - © St. Johannisstift
Matthias Kuckeland ist Chefarzt, Anästhesist und Intensivmediziner am St. Johannisstift. | © St. Johannisstift

Paderborn Beatmung von Intensiv-Patienten: Krankenhaus setzt auf neue Narkose

Das St. Johannisstift in Paderborn sieht sich in der Intensivmedizin auch bei steigenden Corona-Infektionszahlen gut aufgestellt. Zum Einsatz kommt unter anderem die sogenannte "Dampfnarkose".

22.10.2020 | Stand 21.10.2020, 20:30 Uhr

Paderborn. Als vor gut elf Jahren der „King of Pop" Michael Jackson angeblich an einer Überdosis Propofol starb – spätestens da kannte so ziemlich jeder das intravenös verwendete Narkotikum. Es ist günstig, hat wenig Nebenwirkungen und wird zum Beispiel auch zur Sedierung, also Ruhigstellung, von beatmeten Patienten mit Corona verwendet. Allerdings war Propolfol schon vor der Pandemie immer wieder zwischenzeitlich knapp geworden. „Das ist kein Phänomen von Corona aber durch das Virus verstärkt worden", so die Deutschen Krankenhausgesellschaft.

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