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Ruth Ouannou reiste mit ihrem Mann Shlomo nach Atteln, um das Haus zu sehen, in dem ihre Mutter Grete (Foto auf dem Smartphone) 1905 zur Welt kam. - © Jens Reddeker
Ruth Ouannou reiste mit ihrem Mann Shlomo nach Atteln, um das Haus zu sehen, in dem ihre Mutter Grete (Foto auf dem Smartphone) 1905 zur Welt kam. | © Jens Reddeker

Lichtenau So erkundet eine Israelin ihre Wurzeln im Kreis Paderborn

Dank der Arbeit und der Hilfe von Paderborner Heimatforschern kann eine Frau aus dem Nahen Osten etwas zu Ende bringen, das im Vorjahr noch knapp gescheitert war

Jens Reddeker
06.10.2019 | Stand 06.10.2019, 17:44 Uhr

Lichtenau-Atteln. Treffen im Ortskern, dann ein kleiner Fußmarsch zur Straße Unterm Tigge. Und plötzlich steht Ruth Ouannou vor dem weißen Haus mit den dunklen Fachwerk-Balken. 3.000 Kilometer entfernt von zu Hause. Aus Jehud in Israel ist sie mit ihrem Mann nach Atteln gereist, um zu den Wurzeln ihrer Familie zurückzukehren. Zum Geburtshaus ihrer Mutter, die als Jüdin in Deutschland noch rechtzeitig den Nazis entkommen ist.

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