Andreas Hüser, zweiter Vorsitzender der Weiberger Dorfrunde, verlegte die Stolpersteine in Vertretung für den Künstler Gunter Demnig und hat sie eigenhändig im Asphalt verankert. - © Karl Finke
Andreas Hüser, zweiter Vorsitzender der Weiberger Dorfrunde, verlegte die Stolpersteine in Vertretung für den Künstler Gunter Demnig und hat sie eigenhändig im Asphalt verankert. | © Karl Finke

NW Plus Logo Büren Stolpersteine für von Nazis ermordete Bürener Familie

Bürger des Dorfes Weiberg haben Stolpersteine zum Gedenken an die jüdischen Geschäftsinhaber verlegt. Ein Silberlöffel wird an die Nachfahren übergeben.

Karl Finke

Büren-Weiberg. Rund 80.000 Stolpersteine liegen schon im Asphalt und Pflaster vor Wohnhäusern in Europa. Die Messing-Inschriften mahnen zum Gedenken an die jüdischen Bürger, die in den Jahren bis 1945 durch die deutschen Nationalsozialisten ermordet wurden. Am vergangenen Freitag hat die Dorfgemeinschaft in Weiberg mit der Verlegung von sechs Steinen das Schicksal der Familie Rosenthal in Anwesenheit von Nachfahren mit neuen Erkenntnissen in den Blickpunkt gerückt...

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