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Die Hexenprobe nach einem Holzschnitt aus dem 16. Jahrhundert. - © Imago stock&people
Die Hexenprobe nach einem Holzschnitt aus dem 16. Jahrhundert. | © Imago stock&people

Bad Wünnenberg Hexenverfolgungen im Hochstift: Von Teufelskindern und Folter

In Fürstenberg sei eine vergleichsweise milde Hexenpolitik verfolgt worden, sagt die Historikerin Sarah Masiak. Dennoch gab es Ausgrenzung und Stigmatisierung.

Uwe Müller
28.12.2019 | Stand 28.12.2019, 15:04 Uhr

Bad Wünnenberg-Fürstenberg. Schon als Kind fand Sarah Masiak Hexen interessant. Anfangs waren es aber eher die Geschichten über die kleine Hexe von Otfried Preußler. Nun hat sich die 34-jährige Historikerin mit einer der intensivsten Hexenjagden im ehemaligen Fürstbistum Paderborn beschäftigt. In ihrer Doktorarbeit hat sie das Phänomen sogenannter Teufelskinder in Fürstenberg erstmals aus verschiedenen Perspektiven untersucht. In Zeiten von Mobbing, Ausgrenzung und Stigmatisierung ist ihr 572 Seiten starkes Werk auch ein Brückenschlag in die heutige Zeit.

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