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Lange dabei: Heimatministerin Ina Scharrenbach (3. v. r.) und der CDU-Kreisvorsitzende Lars Brakhage (r.) beglückwünschten langjährige Mitglieder der CDU Leopoldshöhe. - © Thomas Dohna
Lange dabei: Heimatministerin Ina Scharrenbach (3. v. r.) und der CDU-Kreisvorsitzende Lars Brakhage (r.) beglückwünschten langjährige Mitglieder der CDU Leopoldshöhe. | © Thomas Dohna

Leopoldshöhe Viel Lob für die CDU Leopoldshöhe

Der Gemeindeverband der Christdemokraten feiert sein 50-jähriges Bestehen.

Thomas Dohna
29.08.2019 | Stand 29.08.2019, 20:47 Uhr

Leopoldshöhe. Die Großgemeinde Leopoldshöhe besteht seit dem 1. Januar 1969. Im gleichen Jahr gründete sich der Gemeindeverband der CDU Leopoldshöhe. Vier Mitglieder, die damals schon in der CDU waren, ehrte der Gemeindeverband in einer Feierstunde. Als Festrednerin hatte Gemeindeverbandsvorsitzender Klaus Fiedler die Heimatministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, Ina Scharrenbach, gewinnen können. Auf die Frage vieler politisch Interessierter gab es indes keine Antwort: Wer wird der Bürgermeisterkandidat der CDU für die Kommunalwahl 2020? Fiedler stellte zu Beginn fest: Auch vor 1969 gab es CDU-Mitglieder auf dem Gebiet der heutigen Großgemeinde Leopoldshöhe. Sie hatten sich im neuen Gemeindeverband genauso zusammenzufinden, wie die Bürger in den Ortsteilen der neuen Kommune. Damals fanden sich die CDU-Mitglieder im Scherenkrug in Asemissen zusammen und gründeten den Gemeindeverband. Keinen hauptamtlichen Bürgermeister gestellt In den vergangenen fünf Jahrzehnten habe die CDU gehandelt, sagte Fiedler. Den Bau der Umgehungsstraße für Leopoldshöhe habe die Partei mitgetragen. Vielleicht hätte man damals auch Asemissen einbeziehen sollen. Doch dafür sei es nun zu spät. In der CDU sei bisweilen hart gerungen worden, sagte Fiedler. Die Gründung der Gesamtschule nannte er als Beispiel. Mit einer Stimme aus der CDU habe der Rat in den 1970er Jahren deren Gründung beschlossen. Fiedler bedauerte, dass es in den vergangenen 50 Jahren nicht gelungen sei, den hauptamtlichen Bürgermeister zu stellen, obwohl der CDU-Kandidat bei der ersten Wahl zu einem hauptamtlichen Bürgermeister im ersten Wahlgang vorn gelegen habe. Später tröstete Ministerin Scharrenbach die Christdemokraten: Einmal sei immer das erste Mal. Fiedler blickte auf die Vereinigungen in der Union: die Seniorenunion zum Beispiel mit ihren vielen Aktivitäten; die Frauenunion mit ihrem starken sozialen Engagement; die Mittelstandsvereinigung mit ihrer Mittelstandsschau in der inzwischen abgerissenen Festhalle Asemissen und auch die Junge Union, bei der sich nach einigen Jahren in Form der Jungen Union Lippe West wieder ein Streif am Horizont zeige. »Sie stellen Zeit zur Verfügung« Glückwünsche überbrachte der Kreisvorsitzende der CDU Lars Brakhage. Ministerin Scharrenbach stellte mit Blick auf ein Foto auf der Festschrift fest: „Die Kirche ist im Dorf geblieben“. 1969 sei ein Jahr der historischen Einschnitte gewesen. Sie verwies auf den Rücktritt des französischen Präsidenten Charles de Gaulle, der mit Bundeskanzler Konrad Adenauer die deutsch-französische Freundschaft begründet hatte, auf die erste Mondlandung – und an die Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen, die die Gründung Leopoldshöhes zur Folge hatte. Sie lobte die politisch Engagierten der Partei: „Sie stellen Zeit zur Verfügung.“ Die Mitglieder des Rates trügen die Zukunft der Gemeinde auf ihren Schultern. Der Wille zur Gestaltung sei der Unterschied zwischen denen, die auf dem Sofa sitzen und denen, die ein Amt ausüben.

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