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Das Aroma steht vor der Insolvenz. Wie es weitergehen soll, ist noch nicht klar. - © Alexander Graßhoff
Das Aroma steht vor der Insolvenz. Wie es weitergehen soll, ist noch nicht klar. | © Alexander Graßhoff

Höxter Brasserie Aroma in Höxter steht vor der Insolvenz

Wie es mit dem Aroma zum Jahreswechsel weitergehen könnte.

Alexander Graßhoff
28.11.2019 | Stand 28.11.2019, 18:57 Uhr

Höxter. Nachdem bekannt geworden ist, dass es in der Brasserie Aroma an der Stummriger Straße zum Jahresende einen Betreiberwechsel geben wird, wurde nun vom Amtsgericht Paderborn ein Insolvenzeröffnungsverfahren über das Vermögen der Gaststätte angeordnet. Dabei wird geprüft, ob die Bedingungen für ein Insolvenzverfahren erfüllt sind. Ob der Betrieb des Aroma über den Jahreswechsel hinaus aufrechterhalten werden kann, steht derzeit noch nicht fest. Auf Anfrage der NW erklärte das Rechtsanwalt Martin Schmidt aus Detmold, der als vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt worden ist: "Nach jetzigem Planungsstand wird das Aroma bis zu den Weihnachtsfeiertagen weiter betrieben. Wie es danach weitergeht, hängt von den Entscheidungen des Vermieters ab", so Schmidt. Gegenüber Gebäudebesitzer Clemens Brinkmann hätten mehrere potenzielle Neumieter Interesse an den Räumen bekundet. Laut Schmidt haben sie derzeit jedoch noch keine Rückmeldung erhalten. Übergangslose Fortführung? Vor allem zwei Optionen stünden derzeit im Raum: Sofern sich Brinkmann schnell für einen neuen Mieter entscheidet und keine Umbaumaßnahmen vorgenommen werden sollen, könne der Betrieb "übergangslos" fortgeführt werden. Andernfalls könne es zur vorübergehenden Schließung des Aroma kommen. "Das soll sich in den nächsten zwei Wochen klären", so Schmidt.

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