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Bei einem schweren Unfall sind zwei Männer aus Beverungen ums Leben gekommen.
Bei einem schweren Unfall sind zwei Männer aus Beverungen ums Leben gekommen.

Kassel/Beverungen Auto prallt gegen Baum - zwei Männer aus dem Kreis Höxter tot

Im Landkreis Kassel kam das Auto von der Straße ab. Ein weiterer Mitfahrer erlitt einen Schock.

09.10.2019 | Stand 09.10.2019, 14:43 Uhr

Kassel/Beverungen (dpa/anwi). Zwei Männer aus dem Kreis Höxter sind im Landkreis Kassel mit ihrem Auto gegen einen Baum geprallt und gestorben. Das Fahrzeug sei am frühen Mittwochmorgen zwischen dem nordhessischen Trendelburg-Langenthal und Beverungen-Haarbrück von der Straße abgekommen, habe einen Graben durchfahren und sei anschließend gegen einen Baum gekracht, teilte die Polizei mit. Dritter Beteiligter unter Schock Der 23 Jahre alte Fahrer aus Beverungen-Würgassen saß demnach angegurtet im Wagen und wurde tödlich verletzt. Der 25 Jahre alte Beifahrer aus Höxter wurde aus dem Fahrzeug geschleudert. Er starb wenig später im Krankenhaus. Ein dritter Mann aus Lauenförde in Niedersachsen, der ebenfalls im Auto saß, irrte nach dem Unfall unter Schock durch Langenthal, ehe er von den Rettungskräften ins Krankenhaus gebracht wurde. Zu seinem Gesundheitszustand konnte die Polizei noch keine weiteren Infos geben. Zum Unfallhergang konnte rekonstruiert werden, dass die Insassen des Audi die Kreisstraße 71 aus Richtung Haarbrück in Richtung Langenthal gefahren waren. Ausgangs einer langgezogenen Linkskurve kam dann der Audi von der Fahrbahn ab, durchfuhr einen Graben und prallte gegen einen Baum. An dem Audi entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war das Auto auf „regennasser Fahrbahn mit nicht angepasster Geschwindigkeit" unterwegs. „Momentan gibt es keine Hinweise darauf, dass eventuell ein weiteres Fahrzeug an dem Unfallgeschehen beteiligt war", sagt die Polizei Nordhessen. Der genaue Unfallzeitpunkt stehe nicht fest, da keine Unfallzeugen vorhanden seien. Der 26-Jährige Mitfahrer war noch nicht vernehmungsfähig. Auch die Staatsanwaltschaft Kassel wurde eingeschaltet.

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