Wilhelm Semmler, Inhaber der Gastronomie Semmler, in der leeren Küche. Montags bis mittwochs bleibt der Ofen aus. - © Dirk Windmöller
Wilhelm Semmler, Inhaber der Gastronomie Semmler, in der leeren Küche. Montags bis mittwochs bleibt der Ofen aus. | © Dirk Windmöller
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Prekäre Situation: Gastronomen warten weiter auf Corona-Hilfsgelder

Die angekündigten Novemberhilfen sind noch nicht überall angekommen. Um präsent zu bleiben, setzen viele Wirte weiterhin auf den Außer-Haus-Verkauf - auch wenn sich der Umsatz kaum lohne.

Susanne Barth

Löhne. Vor neun Wochen hat Alfio Putrino den Schlüssel zum Brückenhaus umgedreht. Seit dem 1. November ist die Gastronomie geschlossen. Gäste dürfen in dem Restaurant an der Werre nicht mehr bewirtet werden. Der Lockdown wurde bis Ende Januar verlängert. Putrino glaubt nicht daran, dass er dann wieder öffnen darf. Um einen Service für seine Kunden zu bieten, kocht er weiter. Auch wenn es sich kaum lohnt. Ob Pizza, Pasta oder Burger: Alle Speisen können vorbestellt und am Brückenhaus abgeholt werden. Doch der Außer-Haus-Verkauf "reicht nicht um die Kosten zu decken", sagt Putrino...

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