Gläubige auf dem Weg in die Ditib-Moschee an der Bielefelder Straße , wo sich die Muslime Freitagmittag trafen. - © Peter Steinert
Gläubige auf dem Weg in die Ditib-Moschee an der Bielefelder Straße , wo sich die Muslime Freitagmittag trafen. | © Peter Steinert

NW Plus Logo Herford Ditib-Moschee zwischen Gebetsrufen und Gerüchten

Nachdem die Stadt der Gemeinde gestattet hatte, per Muezzin zum Freitagsgebet zu rufen, brodelt es nicht nur in den sozialen Netzwerken. So sorgte offenbar eine ausgefallene Fahrt für Gesprächsstoff.

Peter Steinert

Herford. Für bodenständige Herforder waren es ungewohnte Töne, die sie am Freitagmittag zu hören bekamen. Über zwei Megaphone rief ein Muezzin Muslime zum Freitagsgebet in die Ditib-Moschee an der Bielefelder Straße. Während Skeptiker die fehlendende Distanz zwischen Morgenland und Abendland beklagten, versucht sich Bürgermeister Tim Kähler an der Integration. „Ich wäre mit dabei gewesen, wenn jugendliche Muslime und Herforder Schüler zu einem Erfahrungsbesuch nach Auschwitz gefahren wären." Die gemeinsame Rückreise in die deutsche Geschichte fiel wegen der Corona-Pandemie aus...

Jetzt weiterlesen?

Unsere Empfehlung

Ein Jahr NW+ lesen
und richtig sparen

118,80 € 99 € / Jahr
  • Alle Artikel frei
  • Günstiger Festpreis

Webabo abschließen und
einen Monat lang gratis lesen

9,90 € / Monat
  • Alle Artikel frei
  • Flexibel monatlich kündbar

Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen in unsere journalistische Arbeit.

Aktuelle Nachrichten, exklusive Berichte und Interviews aus Ostwestfalen-Lippe, Deutschland und der Welt von mehr als 140 Journalisten für Sie recherchiert.

realisiert durch evolver group