Morgensonne: Kurz nach 6 Uhr kommt Heinrich Pingel auf der 1.141 Meter hohen Spitze des Harzer Brockens an. Der Aufenthalt auf dem Berg ist auch emotional der Höhepunkt der Radreise. - © Heinrich Pingel
Morgensonne: Kurz nach 6 Uhr kommt Heinrich Pingel auf der 1.141 Meter hohen Spitze des Harzer Brockens an. Der Aufenthalt auf dem Berg ist auch emotional der Höhepunkt der Radreise. | © Heinrich Pingel

Herford Darum radelt ein Herforder 1.500 Kilometer entlang der deutsch-deutschen Grenze

Der Sohn eines DDR-Flüchtlings hat den Bericht seiner Reise als Buch herausgegeben. Ein Geheimnis um den von einem SED-Funktionär verschuldeten Tod des Großvaters bleibt

Frank-Michael Kiel-Steinkamp

Herford. Vor 30 Jahren fiel die Mauer - das Symbol der deutschen Teilung. Diese Teilung hat das Leben des 1948 geborenen Heinrich Pingel maßgeblich beeinflusst. Sein Vater ist mit dem Sohn, dem er sich besonders nah fühlte, 1956 nach gescheiterter Ehe aus der DDR in die Bundesrepublik geflohen. So war Heinrich Pingel im thüringischen Eichsfeld nur ein Jahr zur Schule gegangen. Fortan hat er sich als Grenzgänger zwischen Ost und West gefühlt...

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