Katharina Müller-Spirawski (l.) trifft sich inzwischen seit fast zehn Jahren mit Erna de Vries. Die 97-Jährige hat Auschwitz überlebt. - © Heimatsucher
Katharina Müller-Spirawski (l.) trifft sich inzwischen seit fast zehn Jahren mit Erna de Vries. Die 97-Jährige hat Auschwitz überlebt. | © Heimatsucher

NW Plus Logo Engagementpreis NRW Eine Bünderin kämpft gegen das Vergessen des Holocausts

Katharina Müller-Spirawski ist eine Zweitzeugin. Als solche engagiert sie sich dafür, dass die Geschichten von Holocust-Überlebenden erzählt werden. Jetzt hat das Projekt einen Preis bekommen.

Jemima Wittig

Bünde. Sie war 16 Jahre alt, als sie 1943 nach Auschwitz deportiert wurde. Eigentlich hätte sie gar nicht in das Konzentrationslager gemusst. Denn nur die Mutter von Erna de Vries war jüdischen Glaubens. Ihr Vater war katholisch. Als sie aber hörte, dass ihre Mutter deportiert werden sollte, ist die angehende Krankenschwester freiwillig mitgegangen. Sie wollte bei ihr bleiben. Wenige Monate später wurde Erna de Vries nach Ravensbrück verlegt. Kurz darauf wurde ihre Mutter in Auschwitz umgebracht. De Vries hat überlebt, weil ihr Todesmarsch 1945 von alliierten Soldaten befreit wurde.

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