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Mit einem eigenen Eilantrag will die Stadt den gerichtlich verhängten Baustopp kippen. - © Roland Thöring
Mit einem eigenen Eilantrag will die Stadt den gerichtlich verhängten Baustopp kippen. | © Roland Thöring

Verl Warum es beim Rohbau des Mutter/Vater-Kind-Heims in Verl nicht weitergeht

Beim Verwaltungsgericht Minden will die Stadt per Eilantrag eine Änderung des Beschlusses vom März erreichen. Der Fleischverarbeiter Tönnies dementiert ein Interesse an der Immobilie Osningstraße 8.

Roland Thöring
18.01.2021 | Stand 17.01.2021, 16:56 Uhr

Verl. Der Rohbau steht, aber seit fast zehn Monaten tut sich auf der Baustelle des geplanten Mutter/Vater-Kind-Heims der Diakonischen Stiftung Ummeln an der Verler Osningstraße 8 nichts – und das wird auf absehbare Zeit auch so bleiben. Deshalb waren zuletzt Gerüchte aufgekommen, der Rheda-Wiedenbrücker Großschlachter Tönnies interessiere sich für die Immobilie. Tönnies sucht derzeit in allen umliegenden Kommunen nach Grundstücken und Gebäuden, weil das Unternehmen seit dem Jahreswechsel auf Werkverträge verzichtet und Wohnraum für seine Mitarbeiter benötigt. Laut Tönnies-Sprecher Fabian Reinkemeier spielt die Osningstraße 8 in Verl aber "in unseren Planungen keine Rolle".

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