Auf dem Ehrenfriedhof: „Um das ganze Ausbeutungssystem zu verstehen, muss das ganze Netzwerk betrachtet werden", findet Gedenkstättenleiter Oliver Nickel. - © Sigurd Gringel
Auf dem Ehrenfriedhof: „Um das ganze Ausbeutungssystem zu verstehen, muss das ganze Netzwerk betrachtet werden", findet Gedenkstättenleiter Oliver Nickel. | © Sigurd Gringel

NW Plus Logo Schloß Holte-Stukenbrock Einstige Profiteure des Krieges sollen für neue Stalag-Gedenkstätte zahlen

Zur Finanzierung fehlen noch 10 Millionen Euro. Oliver Nickel sagt, wo auf keinen Fall gespart werden dürfe. Und er nimmt Stellung zur Kritik an der Konzeption von der Partei „Die Linke“.

Sigurd Gringel

Schloß Holte-Stukenbrock. Der rassenideologische Vernichtungskrieg des Deutschen Reichs gegen die Sowjetunion und dessen Folgen haben auch in Schloß Holte-Stukenbrock Spuren hinterlassen, die bis heute sicht- und wahrnehmbar sind. Sowjetische Soldaten liegen in Stukenbrock-Senne begraben, Kriegsgefangene haben in der Umgebung auf Höfen und in Betrieben Zwangsarbeit leisten müssen, später sind deutsche Geflüchtete und Vertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten im Sozialwerk aufgenommen worden. Nicht wenige sind geblieben.

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