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Gedenkstättenleiter Oliver Nickel (l.) erhält von Heimatforscher Günter Potthoff einen handgeschnitzten Teller, ein „Russenkästchen“ aus Stroh und die Biografie des Lagerinsassen Dimitrij Orlov. Sie muss noch übersetzt werden. - © Sigurd Gringel
Gedenkstättenleiter Oliver Nickel (l.) erhält von Heimatforscher Günter Potthoff einen handgeschnitzten Teller, ein „Russenkästchen“ aus Stroh und die Biografie des Lagerinsassen Dimitrij Orlov. Sie muss noch übersetzt werden. | © Sigurd Gringel
Schloß Holte-Stukenbrock

Ehemaliger Kriegsgefangener berichtet aus dem Stalag

Heimatforscher übergibt einen Teller und ein Russenkästchen. Wichtig kann auch die Biografie des ehemaligen Lagerinsassen Dimitrij Orlov sein.

Sigurd Gringel
01.10.2020 | Stand 01.10.2020, 17:30 Uhr

Schloß Holte-Stukenbrock. Die Gedenkstätte Stalag 326 soll eine größere nationale und internationale Bedeutung erlangen. Und deshalb will sie Heimatforscher Günter Potthoff jetzt schon mit weiteren Exponaten bestücken. Zwei Gegenstände hat er dem Gedenkstättenleiter Oliver Nickel überreicht. Sehr interessant findet Nickel zudem die Lebenserinnerungen des ehemaligen Stalag-Gefangenen Dimitrij Orlov. Die müssen aber erst einmal übersetzt und von einem Historiker eingeordnet werden. Das kann dauern – und kosten.

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