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Die Hauptausstellung könnte bei einer Neustrukturierung der Gedenkstätte künftig in der Entlausungsbaracke gezeigt werden. Sie ist eines der letzten verbliebenen Gebäude des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers. - © 2019 Mike-Dennis Mueller
Die Hauptausstellung könnte bei einer Neustrukturierung der Gedenkstätte künftig in der Entlausungsbaracke gezeigt werden. Sie ist eines der letzten verbliebenen Gebäude des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers. | © 2019 Mike-Dennis Mueller

Schloß Holte-Stukenbrock Gedenkstätte Stalag 326 soll kein Monument werden

Eine Denkschrift zeigt die Möglichkeiten des Stalag 326 auf und bietet Anregungen für das zukünftige Konzept. In Kürze wird eine Dissertation fertiggestellt.

Sigurd Gringel
04.06.2020 | Stand 04.06.2020, 18:34 Uhr

Schloß Holte-Stukenbrock. Die Dokumentationsstätte „Stalag 326“ soll eine Gedenkstätte von nationaler und internationaler Bedeutung werden. Der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck hatte bei seinem Besuch in Stukenbrock-Senne vor fünf Jahren den vielleicht entscheidenden Anstoß gegeben. Vor zweieinhalb Jahren bildete sich ein überparteilicher Lenkungskreis, um Entwicklungsstrategien auszuarbeiten. Gruppen und Vereine unterstützen dieses Vorhaben, die regionale Arbeitsgruppe OWL des Vereins „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ hat nun eine Denkschrift veröffentlicht, in der sie die Möglichkeiten einer erweiterten Gedenkstätte aufzeigt und Anregungen zum Konzept bietet. Die Intellektuellengruppe um vorwiegend Bielefelder Akteure verknüpft dabei die Historie mit erinnerungspolitischen Herausforderungen der Gegenwart und beschreibt den Stand des Projektes.

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