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Eine Grünbrücke an der A33. - © Nicole Donath
Eine Grünbrücke an der A33. | © Nicole Donath

Kreis Gütersloh Kritik an A33-Feier: "Naturzerstörer kann ich nicht feiern"

Die Haller SPD-Ratsfrau Ulrike Sommer lehnt die Feierlichkeiten zur Einweihung des letzten Autobahnteilstücks ab. Auch dass die Kirche am Rahmenprogramm beteiligt ist, leuchtet ihr nicht ein.

Uwe Pollmeier
11.11.2019 | Stand 11.11.2019, 10:21 Uhr

Halle. SPD-Ratsfrau Ulrike Sommer hat in der jüngsten Ratssitzung am Mittwochabend Kritik an den geplanten Feierlichkeiten anlässlich des A 33-Lückenschlusses geübt. „Ein Bollwerk, das die Natur so zerstört hat, kann ich nicht feiern", sagte Sommer und erhielt Zustimmung von Thomas Andres (STU). Zudem sei für sie unverständlich, dass auch ein Gottesdienst zum Rahmenprogramm gehören soll. „Das finde ich falsch. Es gibt doch eine Trennung von Staat und Kirche, und die sollte auch eingehalten werden", sagte Sommer. Bürgermeisterin Anne Rodenbrock-Wesselmann erwiderte, dass die Planungen nicht seitens der Stadt, sondern von Straßen.NRW und somit vom Land aus erfolgt seien. Auch sie habe sich ein wenig über die kirchliche Mitwirkung gewundert. Jedoch habe man ihr erklärt, dass der Bundesverkehrsminister eben aus Bayern komme und dass dieser es so verordnet habe.

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