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Gütersloh Panne bei Brücke über den Westring bleibt ohne gerichtliches Nachspiel

80.000 Ecken im Muster der Brüstungen des neuen Bauwerks über die B 61 mussten nachträglich einzeln abgerundet werden. Die Stadt nennt Kritik ungeheuerlich.

Rainer Holzkamp
03.12.2021 | Stand 03.12.2021, 13:28 Uhr
Sämtliche Ecken im Muster der Brüstungen aus Stahlblech mussten nachträglich abgerundet werden. Auch das hat Zeit gekostet. - © Stadt Gütersloh
Sämtliche Ecken im Muster der Brüstungen aus Stahlblech mussten nachträglich abgerundet werden. Auch das hat Zeit gekostet. | © Stadt Gütersloh

Gütersloh. Die weitere Verzögerung beim Bau der neuen Radfahrer- und Fußgängerbrücke über die B 61 bleibt wohl ohne gerichtliches Nachspiel. Wie berichtet, hatte der beauftragte Stahlbauer aus Stemwede „die Komplexität dieses anspruchsvollen Bauwerks unterschätzt", wie es in einem Schreiben des Wettbewerbsgewinners Lohaus, Carl, Köhlmos (Hannover) heißt. Zwar könne man versuchen, eine Vertragsstrafe zu erwirken, sagte der städtische Projektleiter Thorsten Siewert, aber dann sehe man sich vor Gericht wieder und der Stahlbauer werde „ungenießbar dabei".

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