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Für die einen ist es der größte Spaß des Jahres, für die anderen ist ein Schützenfest einfach nur nervtötender Lärm. Fotos: Andreas Frücht, DPA/Montage: Andreas Frücht - © Andreas Frücht
Für die einen ist es der größte Spaß des Jahres, für die anderen ist ein Schützenfest einfach nur nervtötender Lärm. Fotos: Andreas Frücht, DPA/Montage: Andreas Frücht | © Andreas Frücht

Kreis Gütersloh Diskussion im Kreis Gütersloh: Wie laut dürfen Schützenfeste sein?

Gefeiert wird bis nach Mitternacht. Doch um die Lautstärke gibt es oft Streit mit Anwohnern. Dabei sei die Genehmigung eine Frage der Begründung, wie es jetzt beim Gipfel zur Lärmproblematik bei Schützenfest-Partys im Kreis Gütersloh hieß.

15.01.2020 | Stand 14.01.2020, 19:26 Uhr

Kreis Gütersloh. Eines vorweg: Es ist kompliziert. Der eigentliche Sachverhalt nicht, aber die Umstände der Genehmigung und was dabei zu berücksichtigen ist. Im großen Sitzungssaal im Kreishaus Gütersloh ging es um Schützenfeste, ihre Genehmigung durch die Ordnungsämter vor Ort, Gerichtsurteile der jüngeren Vergangenheit und die Rücksicht auf Anlieger, denen der nächtliche Partyspaß mitunter zu laut ist. Im Mittelpunkt dabei: Nach 24 Uhr, so die Freizeitlärmrichtlinie des Länderausschusses, darf auch für besondere Feste ein Lärmpegel von 55 Dezibel – gemessen beim nächsten Anlieger – nicht überschritten werden.

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