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Die gebürtige Bielefelderin (23) wird von Justizbeamten in den Gerichtssaal geführt. Sie war nach ihrer abgebrochenen Ausbildung psychisch krank geworden. Als sie ihre Medikamente nicht mehr nahm, hörte sie zunehmend Stimmen im Kopf. - © Andreas Zobe
Die gebürtige Bielefelderin (23) wird von Justizbeamten in den Gerichtssaal geführt. Sie war nach ihrer abgebrochenen Ausbildung psychisch krank geworden. Als sie ihre Medikamente nicht mehr nahm, hörte sie zunehmend Stimmen im Kopf. | © Andreas Zobe

Prozess Bielefelderin stößt Wartende vor Stadtbahn, damit "die Stimmen aufhören"

Um die zermürbenden Stimmen in ihrem Kopf loszuwerden, handelte sie. Experte: "Es fehlte nich viel, dann hätte es Tote gegeben."

Jens Reichenbach
17.08.2022 | Stand 18.08.2022, 08:26 Uhr

Bielefeld. Mindestens zwei Mordversuche werfen die Ermittlungsbehörden einer 23-jährigen Bielefelderin vor, die nach Überzeugung der Anklage im Februar und März zwei wartende Stadtbahn-Fahrgäste vor den einfahrenden Zug der Linie 2 an der Herforder Straße stoßen wollte. Beide hatten Glück und stürzten nicht vor die Bahn ins Gleisbett.

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