Die Bielefelder Feuerwehr ist in 80 Prozent der Fälle in der vorgegebenen Zeit am Brandort - wie hier an der Meisenstraße. Allerdings viel zu selten mit der erforderlichen Personalstärke. - © Barbara Franke
Die Bielefelder Feuerwehr ist in 80 Prozent der Fälle in der vorgegebenen Zeit am Brandort - wie hier an der Meisenstraße. Allerdings viel zu selten mit der erforderlichen Personalstärke. | © Barbara Franke

NW Plus Logo Im Notfall Bielefelds Feuerwehr ist zu spät oder zu schlecht besetzt

Aufgrund von Personal- und Zeitdefiziten scheitern die Brandbekämpfer seit Jahren an ihren Schutzzielen. Besonders schlecht sieht es im Osten sowie in Ummeln und Quelle aus. Nun sollen Millioneninvestitionen helfen.

Jens Reichenbach

Bielefeld. Die Feuerwehr Bielefeld ist mit einer hauptamtlichen Berufsfeuerwehr an vier Feuerwachen und 27 Löschabteilungen der Freiwilligen Wehr im ganzen Stadtgebiet für den Schutz der Bevölkerung im Einsatz. Doch bei kritischen Bränden (Wohnungsbrände, Menschenrettung, Brandmeldeanlagen) verpassen die Retter seit Jahren ihre Schutzziele deutlich. Das geht aus dem aktuellen Brandschutzbedarfsplan hervor, der ab heute in den Ausschüssen der Lokalpolitik diskutiert wird. Der Tenor: Es herrscht dringender Handlungsbedarf.

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