Die Aufnahme aus dem Jahr 1916 zeigt die sitzenden Eltern Friederike und Samuel sowie die Kinder Arthur, Siegmund, Johanna, Jacob und Julius Hesse. - © HK
Die Aufnahme aus dem Jahr 1916 zeigt die sitzenden Eltern Friederike und Samuel sowie die Kinder Arthur, Siegmund, Johanna, Jacob und Julius Hesse. | © HK
NW Plus Logo Pogromnacht 1938

Arminias erster Retter starb in Auschwitz

Über Jahre hinweg wurde über das Schicksal von Julius Hesse der Mantel des Schweigens gedeckt. Inzwischen erinnern die Arminen offensiv an ihren zweiten Vereinspräsidenten – und an die dunklen Jahre in der Vereinschronik.

Eike J. Horstmann

Bielefeld. Etwas mehr als zweieinhalb Jahre waren die Nationalsozialisten an der Macht, als sie mit den „Nürnberger Gesetzen" ihren Rassenwahn und Antisemitismus in Paragrafen kippten. Julius und Jenni Hesse hatten zu diesem Zeitpunkt, Ende 1935, vermutlich bereits geahnt, dass diese Gesetze wohl nur eine Vorstufe für viel Schlimmeres sein würden. Von seinen Mitbürgern und einstigen Sportkameraden geschnitten, verachtet und bedroht und seiner wirtschaftlichen Existenz beraubt, entschied sich der ehemalige Präsident des DSC Arminia Bielefeld gemeinsam mit seiner Frau zum Suizid...

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