Das Kriegsgefangenenlager Stalag 326 im Spätsommer 1941. Im Vordergrund sind noch Erdhöhlen zu sehen, in denen die sowjetischen GEfangenen hausen mussten, bis sie das Barackenlager selbst errichtet hatten. - © LWL-Medienzentrum für Westfalen
Das Kriegsgefangenenlager Stalag 326 im Spätsommer 1941. Im Vordergrund sind noch Erdhöhlen zu sehen, in denen die sowjetischen GEfangenen hausen mussten, bis sie das Barackenlager selbst errichtet hatten. | © LWL-Medienzentrum für Westfalen
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Neue Gedenkstätte Stalag 326 soll nicht nur der Opfer gedenken

Das mit 60 Millionen Euro veranlagte Museum soll, auch mit Geld aus Bielefeld, zu einer renommierten Gedenkstätte werden. Von dort kommen Kritik und Anregungen zum Konzept.

Susanne Lahr

Bielefeld. Ein neues Museum für 60 Millionen Euro – so etwas wird in Deutschland dieser Tage wohl nicht mehr ganz so häufig gebaut. Da sollte allein schon aus Kostengründen gut überlegt sein, wofür so viel Geld ausgegeben wird. Die neue Gedenkstätte, die nationale und internationale Bedeutung erlangen soll, soll direkt vor den Toren Bielefelds gebaut werden: in der Nachbarstadt Schloß Holte-Stukenbrock. Dort befand sich das Strafgefangenenlager (Stalag) 326, in dem bis zu 65.000 sowjetische Kriegsgefangene im Zweiten Weltkriegs durch Arbeit und Ausbeutung vernichtet wurden...

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