Der Assistenzarzt soll mitten in der Nacht seine Opfer aufgesucht haben, um diese mit einem Narkotikum zu betäuben und anschließend zu vergewaltigen. - © Wolfgang Rudolf
Der Assistenzarzt soll mitten in der Nacht seine Opfer aufgesucht haben, um diese mit einem Narkotikum zu betäuben und anschließend zu vergewaltigen. | © Wolfgang Rudolf
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Suizid in der Zelle: Klinikarzt nach Vergewaltigungs-Vorwürfen tot

32-Jähriger hinterließ mehrere Schreiben, die von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt wurden.

Jens Reichenbach

Bielefeld. Der 32-jährige Klinikarzt, der seit Dienstag wegen des Verdachts einer mehrfachen Vergewaltigung in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Bielefeld-Brackwede in Untersuchungshaft saß, hat sich das Leben genommen. Bedienstete des Gefängnisses fanden den Beschuldigten am Donnerstagmorgen gegen 6.10 Uhr tot in seiner Zelle. Wie Anstaltsleiter Uwe Nelle-Cornelsen mitteilte, habe sich der Häftling erstickt, wofür er seine fachlichen Kenntnisse als Mediziner genutzt habe. Bei Haftantritt des 32-Jährigen hatte es laut Nelle-Cornelsen keinerlei Anzeichen für eine seelische Krise gegeben...

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