In ihrer eigenen Wohnung begann die Schicksalsgeschichte von Elke Struck. Eine Polizeidurchsuchung, die rechtswidrig angeordnet war, löste bei ihr 2015 ein schweres Trauma aus. Bis heute kämpft sie vergeblich für eine angemessene Entschädigung. - © Foto: Andreas Zobe/NW
In ihrer eigenen Wohnung begann die Schicksalsgeschichte von Elke Struck. Eine Polizeidurchsuchung, die rechtswidrig angeordnet war, löste bei ihr 2015 ein schweres Trauma aus. Bis heute kämpft sie vergeblich für eine angemessene Entschädigung. | © Foto: Andreas Zobe/NW

NW Plus Logo Bielefeld Bielefelderin erleidet Trauma nach Polizeieinsatz: Amt verwehrt Entschädigung

Elke Struck ist seit einer Wohnungsdurchsuchung nicht mehr arbeitsfähig. Ihr steht eine Entschädigung zu, aber als Opfer wird sie nicht anerkannt. Ihr Anwalt sieht dabei europäisches Recht verletzt

Jens Reichenbach

Bielefeld. Am 16. November 2015 drang die Polizei in die Wohnung von Elke Struck ein. Weil die Quellerin nicht die Polizei draußen wahrgenommen hatte, verschanzte sie sich in Todesangst in ihrem Keller. Ein nicht verarbeitetes Trauma nach einem erlebten Banküberfall löste bei der ehemaligen Bank-Revisorin in dieser Situation eine schwere posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) aus. Elke Struck brach zusammen. Seit diesem Tag ist die 63-Jährige nicht mehr arbeitsfähig. Und seit diesem Tag kämpft sie um eine Entschädigung. Vergeblich...

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