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Der Jahnplatz wird demnächst generalüberholt, die ersten Baustellen gibt es derzeit bereits. - © Sarah Jonek (Archiv)
Der Jahnplatz wird demnächst generalüberholt, die ersten Baustellen gibt es derzeit bereits. | © Sarah Jonek (Archiv)

Bielefeld Bielefeld bekommt 15 Millionen Euro für den Jahnplatz-Umbau

Zuschuss: Land und EU fördern mit viel Geld. Weitere Mittel für Radparkhaus

Sebastian Kaiser
08.10.2019 | Stand 08.10.2019, 05:14 Uhr

Bielefeld. Für den Umbau des Jahnplatzes sowie eine Reihe weiterer Vorhaben erhält die Stadt Fördermittel des Landes NRW und der EU in Millionenhöhe. Allein für den Jahnplatz-Umbau fließen rund 15 Millionen Euro. Zusätzliche Projekte in der Innenstadt – etwa verbesserte Ampelsteuerungen – werden mit rund 2,2 Millionen Euro bezuschusst. Am Montag wurden die Zuwendungsbescheide in Düsseldorf übergeben. Darüber hinaus geht die Stadt davon aus, das weitere Zuschüsse für den Bau eines Fahrradparkhauses im Jahnplatz-Tunnel fließen. Millionen fürs Fahrradparkhaus im Fokus Das Bundesinnenministerium habe bereits mündlich Mittel in Höhe von 3,5 Millionen Euro zugesagt, so das Amt für Verkehr. Voraussetzung dafür, dass die Stadt das Geld abrufen könne, sei allerdings, dass sie das Jahnplatz-Forum erwerbe. Verhandlungen mit dem derzeitigen Eigentümer laufen. Finanziert ist der Bau des Fahrradparkhauses mit den Fördermitteln allerdings noch nicht. Die Stadt müsse zusätzlich mehrere Millionen Euro für das Projekt aufbringen, so das Amt für Verkehr. Entsprechende Beschlussvorlagen für den Rat würden derzeit vorbereitet. "Große Herausforderung" NRW-Energieminister Andreas Pinkwart erklärt zur Vergabe der Fördermittel: „Die Verkehrs- und Emissionsbelastungen in den Innenstädten zu reduzieren, ist eine große Herausforderung. Die Instrumente dazu müssen an die Gegebenheiten der Stadt angepasst sein." Um die Schadstoffbelastung in der Innenstadt zu reduzieren, will die Stadt den Jahnplatz umbauen. Zentrales Element der Umgestaltung ist eine deutliche Stärkung des Rad- und öffentlichen Nahverkehrs. Hinzu kommen ein ämterübergreifendes Mobilitätskonzept, der Einsatz elektrischer Fahrzeuge sowie der Aufbau einer innerstädtischen Logistik. Die Förderung kommt aus dem Projekt „Emissionsfreie Innenstadt". Damit wollen EU und Land die Kommunen bei der Umsetzung von innovativen Maßnahmen unterstützen, die Treibhausgasemissionen verringern ohne die Mobilität einzuschränken.

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