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Günter Entgelmeier, Claudia Sauf, Rudi Ostermann, Sonja Kley, Claudia Krüger, Christian Dopheide und Jürgen Schulz (v. l.) organisieren den Hermannslauf. - © FOTO: FUST
Günter Entgelmeier, Claudia Sauf, Rudi Ostermann, Sonja Kley, Claudia Krüger, Christian Dopheide und Jürgen Schulz (v. l.) organisieren den Hermannslauf. | © FOTO: FUST

Immer ein Vergügen

TSVE-Vorsitzender Entgelmeier spricht erstmals von "Ruhestand"

17.04.2009 | Stand 21.04.2009, 16:01 Uhr

Bielefeld (fus). Peter Gehrmann empfiehlt in seinem Buch "Abenteuer Hermannslauf", den Blick beim Lauf nicht nur geradeaus, sondern auch mal nach links oder rechts zu richten. Günter Entgelmeier geht noch einen Schritt weiter. "Wenn es Ihnen nicht auf die Zeit ankommt, schauen sie doch mal rückwärts. Da wird Ihnen eine unglaublich schöne Landschaft geboten."

Der 1. Vorsitzende des Ausrichtervereins TSVE 1890 Bielefeld muss es wissen, schließlich war er bei den ersten 25 Hermannsläufen selbst aktiv dabei und kümmert sich bis heute um die Organisation. Allerdings könnte sich das in naher Zukunft ändern. "Irgendwann werde ich dann auch mal ersetzt werden müssen", kokettiert der 68-Jährige mit seiner Rolle als Chef des Orga-Teams. Er habe sich
vorgenommen, mit 70 Jahren den Posten des 1. Vorsitzenden zu räumen.


Bis dahin lässt sich Entgelmeier aber nicht das Vergnügen nehmen, viel Bekanntes, aber auch Aktuelles zum Hermannslauf zu verlesen. Die sportliche Hauptrolle bei der 38. Ausgabe des ostwestfälisch-lippischen Kultlaufes am 26. April wird aller Voraussicht nach wieder Elias Sansar von der LG Lage-Detmold spielen. Herausforderer haben sich aber auch in diesem Jahr gefunden.

Dabei werden Jürgen Wieser und Helmut Schießl von der Gildemeister AG die größten Chancen eingeräumt, dem Sieger der vergangenen drei Jahre ein Schnippchen zu schlagen. Im Frauenfeld
zählen Marion Eschweiler (Köln), Kirsten Heckmann (Brackwede) und Iris Reuter (Hanau) zu den Favoritinnen. Heike Mohn von der SV Brackwede zieht einen Start in Erwägung, würde sich aber eher in den Dienst der Mannschaft stellen. Wer, wie letztlich das Rennen macht, kann erstmalig über vier Stunden (10 bis 14 Uhr) live auf Radio Bielefeld und Radio Lippe verfolgt werden.

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