Hier geht's nicht vorbei: Amos Pieper (r.) wusste nicht nur gegen BVB-Offensivspieler Thorgan Hazard seine Stärken im direkten Duelle sowie der Positionierung bei flachen Hereingaben auszuspielen. Es war ein starker Auftritt des 24-Jährigen. - © IMAGO/Eibner
Hier geht's nicht vorbei: Amos Pieper (r.) wusste nicht nur gegen BVB-Offensivspieler Thorgan Hazard seine Stärken im direkten Duelle sowie der Positionierung bei flachen Hereingaben auszuspielen. Es war ein starker Auftritt des 24-Jährigen. | © IMAGO/Eibner

NW Plus Logo Vertrag läuft aus Arminias Pieper spielt sich beim BVB-Gastspiel wieder in den Fokus

Nachdem er dreimal von der Ersatzbank aus zuschauen musste, erweist sich der 24-Jährige als sehr zuverlässiger Ramos-Vertreter. Die Zukunftsfrage bleibt offen.

Jan Ahlers

Bielefeld. In der Not konnte sich Arminia Bielefeld auf ihn verlassen: Amos Pieper zeigte am Sonntagabend bei Borussia Dortmund eine abgeklärte Leistung, klärte etliche Hereingaben, führte saubere Zweikämpfe und hatte damit großen Anteil daran, dass der DSC "nur" eine Handvoll Großchancen des Bayern-Verfolgers zuließ. Dem Innenverteidiger war kaum anzumerken, dass er in den vergangenen Wochen nur noch zweite Wahl gewesen und allen voran wegen der vielen Corona-Infektionen in die Startelf gerückt war.

"Es war keine große Umstellung", sagte Pieper über seine Nominierung in einer stark veränderten Abwehrreihe, unter anderem mit Andrés Andrade als linkem Nebenmann. "Wir hatten einen Großteil an Spielern, die in dieser Saison schon oft gemeinsam aufgelaufen sind. Einzig George (Bello, der US-Amerikaner feierte sein Startelfdebüt, Anm. d. Red.) war komplett neu dabei." Selbst dessen anfängliche Schwierigkeiten im Positionsspiel fingen die Arminen zumeist auf, nur beim einzigen Gegentor ging es für alle Beteiligten eine Nummer zu schnell.

"Wir waren einmal ein bisschen unachtsam. Es ist ärgerlich, dass dies das Spiel entschieden hat", sagte Pieper über das Gegentor. "Wir können jeden Punkt gebrauchen, den wir irgendwie holen können." Das fasste es gut zusammen. Denn so erstaunlich es war, dass Arminia in dieser Besetzung Dortmund einen offenen Kampf bot und das 1:1 in der Schlussphase "ein bisschen in der Luft lag", wie es Pieper formulierte - warme Worte nützen im letzten Saisonviertel wenig.

Zukunft des Arminia-Verteidigers bleibt noch offen

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