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Reißt eine Lücke: Verteidiger Brian Behrendt (l.) wird den Arminen mehrere Monate fehlen. - © Wolfgang Rudolf
Reißt eine Lücke: Verteidiger Brian Behrendt (l.) wird den Arminen mehrere Monate fehlen. | © Wolfgang Rudolf

Arminia Bielefeld Weiter unklar, ob Arminia einen Ersatz für den verletzten Behrendt holt

DSC-Führung wird wohl die Zeit bis zum Ende der Transferperiode abwarten. Es gibt neue Interessenten für Owusu

Peter Burkamp
28.08.2019 | Stand 28.08.2019, 19:00 Uhr

Bielefeld. Kommt noch ein Ersatz für den schwer verletzten Brian Behrendt von außerhalb oder setzen Arminias Verantwortliche auf den aktuellen Kader? Diese Frage wird final wohl erst am nächsten Montag beantwortet. Am 2. September ist die erste Transferperiode dieser Saison beendet. Danach dürften nur noch arbeitslos gemeldete Spieler verpflichtet werden. Samir Arabis Erfahrung besagt, dass sich bis zum finalen Tag auf dem Spielermarkt immer noch etwas tun kann. „In dieser Phase sind die Aktivitäten sehr intensiv. Da kann sich immer mal eine Tür öffnen, die vorher geschlossen war", betont Arminias Sport-Geschäftsführer. Grundlage des Handelns beim heimischen Zweitligisten sei in jedem Fall, „dass wir nicht in Aktionismus verfallen. Transfers müssen immer auch in unseren Rahmen passen." Bei interessantem Innenverteidiger könnte Verpflichtung geprüft werden Sollte ein interessanter und bezahlbarer Innenverteidiger auf den Markt kommen, würden die Arminen eine Verpflichtung prüfen. Ex-Armine Henri Weigelt, im zweiten Jahr bei AZ Alkmaar und zu Saisonbeginn erneut nicht im Kader der ersten Mannschaft, hatte während der Sommerpause den Wunsch geäußert, nach Deutschland verliehen zu werden. Ihm mangelt es allerdings an konstanter Spielpraxis auf hohem Niveau. „Wir werden mit der nötigen Ruhe eine Entscheidung fällen", sagte Arabi, der keine Details der Bielefelder Vorstellungen preisgeben mochte. Klarheit gibt es auch im Fall von Prince Owusu noch nicht. Der Stürmer soll, so möchte es der DSC, ein weiteres Jahr ausgeliehen werden, um Spielpraxis zu sammeln. Offenbar gibt es neben 1860 München auch einige Interessenten. Zumindest bislang schienen die Angebote allerdings nicht so überzeugend für Owusu gewesen zu sein, dass er sich für eins entscheiden konnte.

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