Akten im Fall Lügde. - © Bernhard Preuss
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Fall Lügde: "Wiederkehrende Versäumnisse der Jugendämter"

Bei den drei beteiligten Jugendämtern im Fall Lügde erkennen Mitglieder des Untersuchungsausschusses bedenkliche Parallelen, wiederkehrende Versäumnisse – und gefährliche Unterschiede.

Ingo Kalischek

Düsseldorf. Die Jugendämter Hameln und Lippe standen im Fall des schweren sexuellen Kindesmissbrauchs von Lügde bislang besonders im Mittelpunkt der Auswertungen. Seit einigen Tagen gerät auch das Jugendamt im Kreis Höxter immer mehr ins Blickfeld. Die Mitglieder des Untersuchungsausschusses im Düsseldorfer Landtag erkennen bedenkliche Parallelen, wiederkehrende Versäumnisse – und gefährliche Unterschiede. „Allein die Verfahrensstandards und -abläufe der sogenannten § 8a-Fälle, also Meldungen einer Kindeswohlgefährdung...

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