In vielen Apotheken in Westfalen-Lippe ist noch reichlich Grippeimpfstoff vorrätig. - © picture alliance
In vielen Apotheken in Westfalen-Lippe ist noch reichlich Grippeimpfstoff vorrätig. | © picture alliance
NW Plus Logo Auf Engpass folgt Überschuss

Apotheker bleiben auf Grippeimpfstoff sitzen

Um Versorgungsengpässe in Arztpraxen zu verhindern, bestellen Apotheker im Dezember große Mengen. Doch auf den Ansturm folgt die Flaute. Die Folge: Apotheker werden den Impfstoff nicht los bleiben auf den Kosten sitzen.

Carolin Nieder-Entgelmeier

Münster/Beverungen. Um sich selbst und auch das Gesundheitssystem während der Corona-Pandemie vor zusätzlichen Risiken zu schützen, wurde 2020 insbesondere Risikopatienten eine Grippe-Schutzimpfung empfohlen. Mit dem Beginn der zweiten Corona-Welle im Herbst stieg die Nachfrage dann bereits ab September massiv an. Schnell entwickelten sich Engpässe in den Arztpraxen, die dazu führten, dass Apotheker auf Bitten der Ärzte mehr Impfstoff bestellten. Doch der Ansturm ebbte dann im Dezember stark ab. Die Folge der Flaute: Die Apotheken bleiben auf Grippeimpfstoff und dadurch auf hohen Kosten sitzen...

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