Viele Pflegekräfte und Mediziner haben die Sorge, dass sie aufgrund von Personalnot auch dann weiter eingesetzt werden, wenn sie sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Bislang war das noch nicht nötig. - © picture alliance
Viele Pflegekräfte und Mediziner haben die Sorge, dass sie aufgrund von Personalnot auch dann weiter eingesetzt werden, wenn sie sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Bislang war das noch nicht nötig. | © picture alliance

NW Plus Logo Kritik Vorwurf: Kliniken in OWL ordnen Arbeitsquarantäne an

Betroffene Pflegekräfte und Mediziner kritisieren Druck von Arbeitgebern. Außerdem befürchten Betroffene, dass sie künftig auch trotz Infizierung mit dem Coronavirus eingesetzt werden.

Carolin Nieder-Entgelmeier

Bielefeld/Düsseldorf. Der Druck durch die Corona-Krise in den Kliniken in OWL steigt. Und das nicht nur, weil die Zahl der Covid-19-Patienten steigt, sondern auch, weil Pflegekräfte und Mediziner, die in Quarantäne müssen, den ohnehin bestehenden Personalmangel verstärken. Das führt nach Aussagen zahlreicher Betroffener zu Belastungen und auch zu Druck durch Arbeitgeber, die eine Arbeitsquarantäne nicht absprechen, sondern anordnen...

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