Geburtshilfe will gelernt sein: Künftig werden Hebammen in NRW in einem dualen Studium an Hochschulen ausgebildet. Wo das sein wird, ist immer noch völlig unklar. - © dpa
Geburtshilfe will gelernt sein: Künftig werden Hebammen in NRW in einem dualen Studium an Hochschulen ausgebildet. Wo das sein wird, ist immer noch völlig unklar. | © dpa

NW Plus Logo Versorgungsprobleme Hebammen kritisieren Studiumspläne des Landes

300 Plätze soll es künftig an Hochschulen in NRW für Geburtshelferinnen geben, hat das Land verkündet. Alles Weitere bleibt unklar. Und dieses Tempo wird in den Augen des Berufsverbandes für massive Probleme sorgen.

Anneke Quasdorf

300 Studienplätze wird es künftig in NRW für Hebammen geben, das hat die Landesregierung nach langem Ringen endlich bekannt gegeben. Was zunächst nach einem konkreten Plan zur Aufwertung des Berufes klingt, sorgt in der Region für Skepsis und Ärger. Das beginnt bereits mit den Kapazitäten. „Wir haben von Anfang an darauf hingewiesen, dass mindestens 400 Plätze nötig sind, um den Bedarf überhaupt zu decken", sagt Barbara Blomeier, Erste Vorsitzende des Landesverbands der Hebammen NRW...

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