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Kinder-Freizeitangebote, wie Musikunterricht oder Fußball kann sich nicht jede Familie leisten. - © Symbolfoto Pixabay
Kinder-Freizeitangebote, wie Musikunterricht oder Fußball kann sich nicht jede Familie leisten. | © Symbolfoto Pixabay

Bildung und Teilhabe Streit um Bildungskarte: So sollen sich ärmere Kinder Kultur leisten können

Bedürftige Kinder haben eigentlich Anspruch auf Geld für Schulessen, Fahrtkosten und Freizeitaktivitäten. Statt den Eltern das Geld direkt zu geben, wird in einigen Städten ein Geschäftsmodell immer populärer.

Lieselotte Hasselhoff
15.01.2020 | Stand 15.01.2020, 18:48 Uhr

Bielefeld. Peinliche Situationen und Papierkrieg - daran denken viele Eltern, die schon auf das sogenannte "Bundes- und Teilhabepaket" (BuT) angewiesen waren. So auch Vanessa Sudkamp (Name geändert). Als sie ihre Tochter in der Tanzschule anmeldet, muss die Bielefelderin vor den Augen anderer Eltern Formulare unterschreiben lassen, damit die Stadt später die Kosten übernimmt. „Ich habe mich so geschämt", sagt sie rückblickend. Kein Wunder, dass die meisten lieber auf Hilfe verzichten, obwohl sie das Geld dringend gebrauchen könnten.

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