0
Marlon Janzik: Gemeinsam mit seinem Projektpartner Johannes Schlüter startet er durch.  - © Johannes Schlüter
Marlon Janzik: Gemeinsam mit seinem Projektpartner Johannes Schlüter startet er durch.  | © Johannes Schlüter
tart-UpS

App zum Neustart der Gastroszene

Billard, Darts, Kicker: „Pub2Play“ – eine neue App – macht es möglich, dass sich Gäste von Locations in OWL gezielt für Spielabende verabreden können. Das Projekt startet passend zum Neustart von Pubs, Kneipen und Freizeiteinrichtungen.

André Blickensdorf
16.06.2021 | Stand 15.06.2021, 15:54 Uhr

Wenn die beiden Start-up-Gründer Marlon Janzik und Johannes Schlüter über ihr Projekt sprechen, ist ihnen sofort die Begeisterung für Freizeitspiele wie Bowling, Darts, Billard oder Tischfußball anzumerken. Ihre Idee: Mit ihrer neuen App, die jetzt an der Start geht, haben Menschen aus OWL die Möglichkeit, sich spontan in den teilnehmenden Locations in Ostwestfalen-Lippe zu verabreden und vorab die gewünschten Spielgeräte zu reservieren.

Auf diese Art und Weise lernen sich Leute mit der gleichen Leidenschaft für ihre Hobbys kennen, aber auch Freundeskreise und Cliquen haben die Chance, die Locations der Region in einer App zu finden und frühzeitig zur Wunschzeit zum Beispiel Bowling- oder Darts-Abende zu planen und zu buchen. Jetzt soll es nach und nach losgehen.

„Pub2Play": Die neue App eines Bielefelder Gründer-Duos ist jetzt verfügbar. Auch Locations können sich ab sofort registrieren.  

 - © App-ScreenShot pub2Play/Pr
„Pub2Play": Die neue App eines Bielefelder Gründer-Duos ist jetzt verfügbar. Auch Locations können sich ab sofort registrieren. 


| © App-ScreenShot pub2Play/Pr

Marlon Janzik studiert Wirtschaftsingenieurwesen an der FH Bielefeld. Der 23-Jährige hatte die Idee für „Pub2Play" schon länger. Vor der Coronapandemie. „Durch die Eintönigkeit beim Dartsspielen im WG-Zimmer bin ich darauf gekommen", sagt er. „Es gibt sicherlich eine oder sogar mehrere Personen, die jetzt Lust hätten, irgendwo in Bielefeld Darts zu spielen, habe ich mir gedacht. Auf der anderen Seite gibt es auch viele Locations in der Stadt, in denen dies möglich ist und wo gerade entsprechende Kapazitäten frei sind. Digital muss es also doch irgendwie möglich sein, diese zwei Elemente zusammen zu bringen."

Er tüftelte weiter an seiner Idee und entwickelte diese gemeinsam mit Johannes Schlüter weiter. An der Universität Bielefeld studiert der 24-Jährige Intelligente Systeme. Über die Stiftung Studienfonds OWL lernten sich die Gründer und Start-up-Unternehmer Janzik und Schlüter kennen. „Es hat sich schnell gezeigt, dass wir beiden auf gleicher Wellenlänge liegen", sagt Marlon Janzik. „Mit der Weiterentwicklung und technischen Umsetzung unserer App-Idee konnten wir quasi gleich starten." Bald stehe die App im „Apple App Store" und „Google Play Store" auch zum Download bereit.

Das Duo absolviert aktuell das Gründerstipendium NRW. Vom Center for Entrepreneurship (CFE) der FH Bielefeld werden Schlüter, der die App programmiert und sich auch um die technischen Details kümmert, und Janzik gemeinsam unterstützt. Mit ihrer Erfahrung und ihrem Netzwerk ist es Martin Kalis und Prof. Dr. Tim Kampe vom CFE gelungen, dass Janzik und Schlüter Anfang 2020 im Lokschuppen in Bielefeld mit einem anderen FH-Team bei einem Pitch vor Vertretern der Gastro- und Clubszene Bielefelds und Ostwestfalens ihr Konzept präsentieren konnten. „Es gab für unsere Idee ausschließlich positives Feedback. Das hat uns natürlich sehr motiviert", blickt Schlüter zurück.

Die Enttäuschung, dass kurz danach die erste Lockdown-Phase folgte und es nach dem Sommer im Herbst mit vielen weiteren Einschränkungen weiter ging, sorgte aber auch für sehr viele Unsicherheiten für die Zukunft der App-Idee und die Projekt-Umsetzung. Doch die Motivation und Zuversicht sind wieder groß. Janzik: „Unsere Webseite www.pub2play.de ist jetzt online, unsere künftigen Partner aus der regionalen Gastroszene können sich dort informieren und auch sofort registrieren. Das Ziel unseres Bielefelder Start-ups bleibt es, Menschen mit Interesse an Kneipensport zum gemeinsamen Spielen zusammen zu bringen und die Gastronomiebranche in attraktiver zu gestalten. Zunächst regional. Kneipen, Billardcafés, Bowlingcenter und Bars, in denen es die Treffen gibt, profitieren dadurch von mehr Gästen und einer höheren Auslastung ihrer Spielgeräte."

Jetzt soll der Neustart der Szene und der Start von „Pub2Play" gelingen. Und die aktuelle Situation macht dem Gründer-Duo „Mut", um durchzustarten.

Mehr zum Thema

Kommentare

Um Ihren Kommentar abzusenden, melden Sie sich bitte an.
Sollten Sie noch keinen Zugang besitzen, können Sie sich hier registrieren.

Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion an.

Kommentar abschicken