Auf der Covid-Station, einem Bereich der Operativen Intensivstation vom Universitätsklinikum Leipzig, stehen ein Arzt (2.v.r.) und zwei Schwestern an Betten von Patienten.  - © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild
Auf der Covid-Station, einem Bereich der Operativen Intensivstation vom Universitätsklinikum Leipzig, stehen ein Arzt (2.v.r.) und zwei Schwestern an Betten von Patienten.  | © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

NW Plus Logo Interview Weniger Lockdown durch mehr Intensivbetten? Warum es nicht so einfach ist

Im Interview erklärt der Gesundheitsökonom Jonas Schreyögg von der Uni Hamburg, warum es in Deutschland nicht genug Intensivbetten gibt und was die Lösung für die Zukunft sein muss.

Hannes Koch

Würden in der Corona-Pandemie mehr Intensivbetten in Krankenhäusern mit ausreichendem Personal weniger Einschränkungen des öffentlichen Lebens ermöglichen? Nein, sagt Gesundheitsökonom Jonas Schreyögg im Interview mit unserem Korrespondenten. Die Politik begründet die Einschränkungen des öffentlichen und privaten Lebens wegen Corona damit, dass nur so die Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden sei. Man müsse Rücksicht auf die begrenzte Anzahl der Intensivbetten in Krankenhäusern nehmen. Halten Sie diese Begründung für plausibel? Jonas Schreyögg: Sicherlich...

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