Ein Mob attackierte zu Beginn des Jahres das Kapitol - dem Präsidenten und seinem Stabschef wird zu spätes Handeln vorgeworfen. - © Symbolbild/Pixabay
Ein Mob attackierte zu Beginn des Jahres das Kapitol - dem Präsidenten und seinem Stabschef wird zu spätes Handeln vorgeworfen. | © Symbolbild/Pixabay

NW Plus Logo Nach versuchtem Staatsstreich Trumps Sohn Donald Jr.: "Die Attacke ist außer Kontrolle geraten"

Als ein Mob das Kapitol stürmte, flehte Trumps Sohn dessen Stabschef an, etwas dagegen zu tun. Diese SMS ist nun an die Öffentlichket gekommen - und hat Folgen.

Dirk Hautkapp

Washington. In der Nibelungentreue zu seinem Vater lässt sich Donald Trump Jr. von niemandem übertreffen. Am frühen Nachmittag des 6. Januar, als am Kapitol von Washington ein versuchter Staatsstreich im Gange war und ein marodierender Mob die Anerkennung des Wahlsieges von Joe Biden verhindern wollte, überkam den ältesten Sohn des 45. US-Präsidenten jedoch die Panik: „Er muss diesen Scheiß verurteilen - sofort”, schrieb Trump Junior in einer SMS. In einer zweiten Text-Mitteilung hieß es: „Wir brauchen eine Rede aus dem Oval Office. Er muss nun führen. Das ist zu weit gegangen und außer Kontrolle geraten.”

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