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Leser fragen, die NW erklärt. - © NW
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Paderborn Liboritusch: Aus Düsseldorf in den Paderborner Dom

Die Notenfolge stammt aus einem Oratorium von Mendelssohn Bartholdy

Jochem Schulze
30.07.2018 | Stand 31.07.2018, 11:10 Uhr |

Paderborn. NW-Leserin Maria Werning hat im vergangenen Sommer nach dem Ursprung des Liborituschs und nach seinem Komponisten gefragt. Die Antwort ist nicht einfach, über manche Einzelheit kann nur gemutmaßt werden:

Sicher ist aber, dass der Tusch erstmals im Jubiläumsjahr 1836 - also 1.000 Jahre nach der Überführung der Reliquien des Heiligen - im Hohen Dom erklang. Das musikalische Motiv ist jedoch keineswegs eigens für den ersten Samstag des Festes und die Erhebung des Schreins komponiert worden.

Markante Bläserfanfare

Vielmehr stammt es mit hoher Wahrscheinlichkeit ursprünglich aus dem Oratorium "Paulus" von Felix Mendelssohn Bartholdy. Dieses Werk war zum Pfingstfest 1836 beim niederrheinischen Musikfest in der Düsseldorfer Tonhalle uraufgeführt worden. Die markante Bläserfanfare aus dem Choral Nr. 16 mit dem Titel "Wachet auf, ruft uns die Stimme" muss dann schnell den Weg nach Paderborn gefunden haben.

In diesem Zusammenhang verweisen einige Quellen auf den Konzertmeister Otto Julius Gerke, der zu dieser Zeit Direktor des Paderborner Musikvereins war.

Haben Sie auch eine Frage, liebe Leserinnen und Leser? Dann schreiben Sie uns unter paderborn@nw.de oder an die Gertrud-Gröninger Straße 12 in 33102 Paderborn. Wir versuchen, Ihre Fragen zu beantworten und veröffentlichen Antworten immer montags an dieser Stelle.

Impressionen und Infos rund um Libori finden Sie in unserem Live-Ticker:

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