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Der QR-Code gilt künftig als Fahrschein. Jennifer Jordan (Leiterin Marketing und Kommunikation), Bürgermeister Michael Dreier und Padersprinter-Geschäftsführer Peter Bronnenberg sehen die Einführung des Handytickets als Baustein der Digitalisierung. - © Lena Henning
Der QR-Code gilt künftig als Fahrschein. Jennifer Jordan (Leiterin Marketing und Kommunikation), Bürgermeister Michael Dreier und Padersprinter-Geschäftsführer Peter Bronnenberg sehen die Einführung des Handytickets als Baustein der Digitalisierung. | © Lena Henning

Paderborn Busticket für den Padersprinter gibt es jetzt auch per App

Das Angebot gilt ab sofort und soll den Kunden nicht nur Zeit, sondern auch Geld sparen.

Lena Henning
29.01.2020 , 08:30 Uhr

Paderborn. Tickets für eine Fahrt mit dem Padersprinter können Kunden ab sofort auch mit dem Smartphone kaufen. Die Fahrplan-App des Padersprinters, die 2013 eingeführt wurde, ist entsprechend erweitert worden. Bisher konnten damit bereits Fahrpläne, Auskünfte und Störungsmeldungen abgerufen werden.

Das neue Angebot gilt zunächst für das Einzelticket und Kurzstrecken-Fahrten, jeweils auch für Kinder, sowie das 24-Stunden- und das Familientagesticket. "Je nachdem, wie das Feedback der Kunden ist, werden wir das Angebot in Zukunft erweitern", sagt Jennifer Jordan, Leiterin Marketing und Kommunikation beim Padersprinter.

Rund 40 Prozent der Padersprinten-Kunden würden Einzeltickets kaufen, sagt Peter Bronnenberg, Geschäftsführer des Padersprinters. Für die Kunden sei der Umstieg bequem und sie könnten dabei Geld sparen: Statt wie üblicherweise 2,70 Euro kostet ein Einzelticket, das 90 Minuten lang genutzt werden kann, beim Kauf über die App aktuell 2,23 Euro. Das sei eine Preisersparnis von rund 20 Prozent.

Bezahlung per Kreditkarte oder Lastschrift

Kunden müssen zum Kauf die kostenlose Padersprinter-App herunterladen und bei der Registrierung ihre Kontaktdaten hinterlegen. Bezahlt werden kann entweder über ein SEPA-Lastschriftmandat oder mit einer Kreditkarte. Für den Kauf des Tickets gibt es dann zwei verschiedene Möglichkeiten. Nutzer, die bereits wissen, welchen Fahrschein sie für ihre Verbindung benötigen, gelangen über den Menüpunkt "Tickets" direkt zur Auswahl und können dort das Ticket mit nur wenigen Klicks kaufen.

Alternativ kann das gewünschte Ticket auch über die Verbindungssuche, bei der eine bestimmte Strecke eingegeben wird, ausgewählt werden. Der Vorteil dabei: Wenn beispielsweise für die Fahrt nur ein Kurzstreckenticket benötigt wird, zeigt die App dies sofort an.

Kauf mit Bargeld weiterhin möglich

Die Tickets sind ab dem Kauf gültig. In der App erscheint dann ein QR-Code. In den Randzeiten und am Wochenende, wenn Kunden vorne beim Busfahrer einsteigen müssen, zeigen sie diesen vor. Kontrolleure werden mit speziellen Scannern ausgestattet, mit denen die Gültigkeit des Tickets überprüft werden kann.

"Der Padersprinter will das Busfahren für seine Kunden so komfortabel wie möglich machen", sagt Bronnenberg. Auch für die Busfahrer sei das digitale Ticket von Vorteil, weil das zeitaufwendige Kassieren wegfalle. Selbstverständlich blieben aber auch alle bisherigen Möglichkeiten, ein Busticket zu kaufen, bestehen - etwa beim Fahrer, am Automaten, in den bekannten Vorverkaufsstellen oder im Servicecenter am Kamp.

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