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Gewohntes Bild: An den zwölf Linden auf dem Marienplatz und der Mauer als Begrenzung zur Marienstraße soll nicht gerüttelt werden. Neue Pläne sollen bis Ende Oktober nach eingehender Bürgerbeteiligung vorliegen. - © Hans-Hermann Igges
Gewohntes Bild: An den zwölf Linden auf dem Marienplatz und der Mauer als Begrenzung zur Marienstraße soll nicht gerüttelt werden. Neue Pläne sollen bis Ende Oktober nach eingehender Bürgerbeteiligung vorliegen. | © Hans-Hermann Igges

Paderborn Paderborns Stadtverwaltung steht wegen Marienplatz unter Druck

Streit: Die Kritik der Kirchengemeinde an der Platzgestaltung wurde bereits im Februar 2018 aktenkundig. Die Fraktionen erfuhren davon jedoch erst jetzt

Hans-Hermann Igges
03.07.2019 | Stand 03.07.2019, 20:36 Uhr

Paderborn. Zwölf ausgewachsene Linden und ein Sturm der Entrüstung machten es möglich: Die Pläne für ein neues Stadthaus am Marienplatz liegen auf Eis, weil die Kirchengemeinde St. Liborius als Eigentümerin des benachbarten Marienplatzes ihr Veto gegen eine Platzgestaltung ohne die Linden und ohne die Mauer an der Marienstraße einlegte. Vor zwei Wochen kassierte der Rat (gegen die Stimmen der CDU) seinen eigenen Beschluss, der ursprünglich von einer breiten Mehrheit aus CDU, SPD und Linksfraktion getragen wurde.

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