Erreichbar trotz Sackgasse: Die Geschäftsleute aus dem Zentrum in Wewer Frank Pade (v. l.), Irina Unruh (Goeken backen) und Igor Sartison (Edeka Windmann). - © Hans-Hermann Igges
Erreichbar trotz Sackgasse: Die Geschäftsleute aus dem Zentrum in Wewer Frank Pade (v. l.), Irina Unruh (Goeken backen) und Igor Sartison (Edeka Windmann). | © Hans-Hermann Igges

Paderborn Das Geschäftsleben in Wewer leidet unter der Baustelle

Der Beginn der zweiten Bauphase in der Ortsdurchfahrt macht sich bei vielen Geschäften bereits in der Kasse bemerkbar

Paderborn-Wewer. Die Ortsdurchfahrt in Wewer ist seit dem letzten Frühjahr Schauplatz umfangreicher Sanierungsarbeiten an Kanälen und Straße. Mit dem Beginn des zweiten Bauabschnittes in dieser Woche hat sich die Lage verschärft: Nun ist der "Alte Hellweg" unterbrochen. Die Baustelle selbst rückt abschnittsweise weiter - ein ganzes Jahr lang. Betroffene Anlieger sind zahlreiche Geschäfte im Zentrum des Ortes. "Wir merken das durchaus schon in der Kasse", sagt Frank Pade, Inhaber eines Textilgeschäftes. Auch Igor Sartison, Marktleiter von Edeka-Windmann auf der gegenüber liegenden Straßenseite hat festgestellt: "Besonders morgens kommen momentan sehr viel weniger Kunden." Durchfahrt nur noch für Anlieger erlaubt Das liege vermutlich auch an den Schildern aus Richtung Tudorf, meint Pade: Kurz vor dem Ortsmittelpunkt ist die Durchfahrt nur noch für Anlieger erlaubt; ein Sackgasse-Schild weist darauf hin, dass es dort nicht weiter geht. Frank Pade: "Wir sind aber nach wie vor erreichbar!" Dass dieser Erkenntnisprozesse bei den Kunden aber vielleicht schon eingesetzt hat, dafür hat Irina Unruh Hinweise. Die stellvertretende Filialleiterin von "Goeken backen" hat festgestellt: "Inzwischen haben wir schon wieder genau so viele Kunden wie vorher."

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