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Über die Drehleiter wurde der Brand im Spänebunker auch von oben bekämpft. - © Andreas Eickhoff
Über die Drehleiter wurde der Brand im Spänebunker auch von oben bekämpft. | © Andreas Eickhoff

Delbrück Schneller Löscheinsatz an Spänebunker einer Delbrücker Tischlerei

Der Brand an einer Tischlerei ist schnell unter Kontrolle. Für die Nachlöscharbeiten greifen die Feuerwehrleute zur Schüppe

Andreas Eickhoff
09.10.2019 | Stand 09.10.2019, 17:42 Uhr |

Delbrück. Knapp 40 Feuerwehrleute der Löschzüge Delbrück und Ostenland konnten am Mittwochnachmittag größeren Schaden verhindern, als sie zu einem Spänebunkerbrand an die Linnenstraße ausrückten. Unter Leitung des stellv. Feuerwehrchef Ralf Fischer waren sie rund zwei Stunden im Einsatz. „Als ich hier als einer der Ernsten wenige Minuten nach dem Alarm eintraf, schlugen die Flammen schon aus den Druckentlastungsklappen im oberen Bereich der Anlage", berichtete der Einsatzleiter. „Wir hatten den eigentlichen Brand dann schnell unter Kontrolle", berichtete Fischer weiter. Die Drehleiter wurde in Stellung gebracht, von oben und von der Seite ein massiver Löschangriff durchgeführt. Eine leistungsfähige Wasserversorgung konnte durch den in unmittelbarer Nähe angezapften Hydranten sichergestellt werden. Insgesamt hatten sich acht seiner Kameraden mit Atemschutzgeräten ausgerüstet, um sich vor dem feinen Staub und dem gefährlichen Brandrauch zu schützen. Der etwa 5 Mal 5 Meter große und 6 Meter hohe Bunker war glücklicherweise nur zu etwa 20 Prozent gefüllt. Die feinen Späne mussten die Feuerwehrleute durch eine große Klappe mit Schaufeln ins Freie schaffen, ehe sie endgültig abgelöscht werden konnten. An dem Bauwerk hatte die enorme Hitzeentwicklung deutliche Spuren hinterlassen. Teile der Anlage mussten von den Feuerwehrleuten demontiert werden, mit einer Wärmebildkamera wurde später kontrolliert, ob alle Glutnester abgelöscht waren.

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