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Abflug: Die Start- und Landebahn wurde 2009 für rund zwei Millionen Euro verlängert. Genutzt worden ist die volle Länge noch nie. Das könnte spätestens 2024 zu Problemen führen. - © Jens Reddeker
Abflug: Die Start- und Landebahn wurde 2009 für rund zwei Millionen Euro verlängert. Genutzt worden ist die volle Länge noch nie. Das könnte spätestens 2024 zu Problemen führen. | © Jens Reddeker

Kreis Paderborn Fluglärm-Gegner sehen den Airport Paderborn am Ende

OWL-Drehkreuz: Aktivisten halten sich mit Kritik bewusst zurück, weil sie die Probleme des Flughafens für unumkehrbar halten. Entscheidend könnte es spätestens 2024 werden

Jens Reddeker
10.08.2019 | Stand 10.08.2019, 13:08 Uhr

Kreis Paderborn. "Auf einem Sterbenden trampelt man nicht herum, das gehört sich nicht", sagt Rudolf Herzog. Der Mitgründer des Anti-Fluglärmvereins aus Niederntudorf ist sich sicher, dass der Airport Paderborn/Lippstadt im Sterben liegt und mittelfristig vor dem Aus steht. In den Augen des Vereins ist der jüngste Kampf von Flughafen-Boss Marc Cezanne um mehr Steuergeld von den Gesellschafter-Kreisen nur der Vorbote für das Jahr 2024. Herzog nennt es das "Schicksalsjahr für den Flughafen". Auf Nachfrage von nw.de sagt er: "Weil sich der Flughafen bald von selbst erledigt, müssen wir als Verein derzeit in der Öffentlichkeit nicht aktiv werden."

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