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Haus der offenen Tür

Bauüberwachung zieht an den Weserbogen

VON NICOLE SIELERMANN
09.01.2009 | Stand 04.02.2015, 12:32 Uhr
Das Einfamilienhaus am Großen Weserbogen 84 wird die neue Heimat der Mitarbeiter von Straßen NRW. - © Foto: Nicole Sielermann
Das Einfamilienhaus am Großen Weserbogen 84 wird die neue Heimat der Mitarbeiter von Straßen NRW. | © Foto: Nicole Sielermann

Bad Oeynhausen-Dehme. Der Umzug von Straßen NRW läuft. Die Wände sind frisch gestrichen, Möbel und Telefon vorhanden. Nur das Modell, das steckt noch gut verpackt in drei Kisten. Denn auch im Miniaturformat soll die Nordumgehung nach Bad Oeynhausen zurückkehren. Und zwar in das Haus Nummer 84 am Großen Weserbogen – dort zieht in diesen Tagen die Bauüberwachung für die Nordumgehung ein.

"Wir sind dabei, alles einzurichten", erklärt Tobias Fischer von Straßen NRW auf Anfrage der Neuen Westfälischen. Nahe des Tunnelportals habe Straßen NRW ein größeres Einfamilienhaus erworben und es entsprechend den Anforderungen umgestaltet. "Eventuell haben wir in der Zukunft noch mehr Platzbedarf, dann müssen wir schauen, wie wir damit umgehen", erklärt Fischer. Doch erst einmal sei geplant, bis zum Bauende der Nordumgehung im Jahr 2014 am Großen Weserbogen zu bleiben.

Elf Mitarbeiter finden im Haus Platz. "Am Anfang sind aber noch nicht alle Plätze belegt." Vier Angestellte werden sich in den ersten Monaten um die Belange kümmern. Der erste ist Christian Sander (38). Er zieht zurzeit nach und nach im Haus ein. Neu eingestellt wird bei Straßen NRW für die Bauüberwachung aber niemand: "Alle Mitarbeiter kommen aus dem Bestand der Regionalbehörde."

Zum einen wird der Bau der Nordumgehung überwacht, zum anderen sollen die Bürger die Möglichkeit bekommen, direkt vor Ort Ansprechpartner für ihre Fragen zu haben. "Zudem stellen wir das Modell aus, so dass es auch während der Bauphase wieder in Bad Oeynhausen ist." Noch stehen die Bürger- und Informationsstunden nicht fest. "Aber wir wollen feste Zeiten einrichten, damit Anwohner hier einen Ansprechpartner finden", verspricht Fischer. Natürlich könne sich auch außerhalb dieser Zeiten gerne jeder das Modell anschauen oder für Fragen vorbeischauen. "Bei größeren Gruppen wäre aber eine Voranmeldung wünschenswert", so Fischer.

Die Aufgaben der Mitarbeiter sind vielschichtig. "Sie kümmern sich um die Einhaltung der vertragskonformen Ausführung des Baus, um Ausschreibungen, prüfen Material und koordinieren die einzelnen Baumaßnahmen." Zum Beispiel, wenn Versorger ihre Leitungen umlegen müssten. "Die Straßensperrungen sind dagegen schon im Vorfeld geregelt." Für Tobias Fischer ist die ortsnahe Unterbringung der Bauüberwachung optimal: "Es ist gut, dass wir direkt an der Baustelle sind und alle Mitarbeiter somit die Situation vor Ort kennen.
Noch ist nicht alles fertig. Möbel müssen an ihren richtigen Platz gerückt, Computer angeliefert und vernetzt werden und der Plan, der soll auch noch an die Wand. Und wenn dann alles fertig ist, weist auch ein Schild den Weg zu Fischer und seinen Kollegen.

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