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Jan Holze vom Vorstand der Stiftung für Engagement und Ehrenamt, hat auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Kerstin Vieregge (CDU), den Heimathof besucht. In der zweiten Reihe stehen Albert Hüser, Inge Hoffmann, Rudi Strunk, Bernd Hoffmann, Helmut Depping und Büchereileiterin Kerstin Koppmann. - © Gunter Held
Jan Holze vom Vorstand der Stiftung für Engagement und Ehrenamt, hat auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Kerstin Vieregge (CDU), den Heimathof besucht. In der zweiten Reihe stehen Albert Hüser, Inge Hoffmann, Rudi Strunk, Bernd Hoffmann, Helmut Depping und Büchereileiterin Kerstin Koppmann. | © Gunter Held

Heimathof Leopoldshöhe Heimatverein kann weiter Veranstaltungen auf dem Heimathof anbieten

Jan Holze vom Vorstand der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt und Kerstin Vieregge informieren sich in Leopoldshöhe.

Gunter Held
19.09.2022 , 16:27 Uhr

Leopoldshöhe. Kerstin Vieregge, Bundestagsabgeordnete der CDU, war erstaunt darüber wie viele Schwierigkeiten die ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter des Heimatvereins Leopoldshöhe (HVL) mit einem Lachen angehen. „Viele hätten angesichts dieser bürokratischen Hürden schon längst hingeschmissen“, sagte sie. Helmut Depping hatte ihr vorher erklärt, welche bürokratischen Hindernisse der Heimatverein überwinden musste, bis die Mitglieder einen Wolfschutzzaun (der offiziell einen viel bürokratischeren Namen hat) um die Schafweide ziehen konnten.

Auf Einladung Vieregges war Jan Holze vom Vorstand der Stiftung für Engagement und Ehrenamt nach Leopoldshöhe gekommen, um sich den Heimathof anzuschauen. Ehrenvorsitzender Rudi Strunk übernahm es, die Entstehungsgeschichte des HVL zu beschreiben. Und natürlich kam er auch auf das Nebengebäude zu sprechen, in dem auch Familienfeste gefeiert werden konnten – bis sich ein Nachbar – nicht aus der unmittelbaren Nähe – über die Feiern beschwerte und vor Gericht zog.

Vor zwei Wochen gab es eine Entscheidung, die allerdings noch nicht rechtskräftig ist: Auf dem Heimathof darf wieder gefeiert werden. „Aber“, sagte Helmut Depping, „wir sind gerade dabei, einen neuen Nutzungsvertrag zu erarbeiten.“ Für die Beschwerden hatte Vieregge kein Verständnis. Sie könne nicht begreifen, wie ehrenamtlich tätigen Mitbürgern solche Hindernisse in den Weg gelegt werden können.

Es gibt auch Kooperationen mit der Gemeindebücherei

Auch Jan Holze war angetan von der Leistung der Vereinsmitglieder, die sich in mehrere Gruppen aufgeteilt haben und das etwa 1,5 Hektar große Areal mit den darauf befindlichen Gebäuden in Schuss halten. Auch das kleine Museum fand er sehr beeindruckend und hörte mit Interesse zu, als Büchereileiterin Kerstin Koppmann über die Kooperationsprojekte sprach, die die Gemeindebücherei mit dem Heimatverein plant.

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