Gedenken reicht nicht: Experten fordern die intensive Aufarbeitung der Missbrauchfälle von Lügde in Behörden und Ämtern. - © picture alliance/dpa
Gedenken reicht nicht: Experten fordern die intensive Aufarbeitung der Missbrauchfälle von Lügde in Behörden und Ämtern. | © picture alliance/dpa

Missbrauch Nach Lügde: Kinderschutzforscher kritisiert fehlende Aufarbeitung

Michael Böwer von der Katholischen Hochschule NRW arbeitet als Sachverständiger für den niedersächsischen Landtag und sagt: "So werden diese Fälle wieder passieren."

Anneke Quasdorf

Paderborn. Überprüfung der Abeitsprozesse, Einrichtungen von Sondergruppen, Weiterqualifizierung von Mitarbeitern, Ausbau von Präventionsangeboten – für den Laien klingt das, was sich Politik, Polizei und Jugendämter nach den Missbrauchsfällen von Lügde vorgenommen haben, nach einem solide geschnürten Präventions-Paket. Es scheint, als hätten die entscheidenden Stellen die Vergangenheit verstanden und für die Zukunft gelernt. Doch das ist mitnichten so, sagt der Kinderschutzforscher Professor Michael Böwer. ...

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