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Führt den Vorsitz: Anke Grudda (45) im Prozess gegen einen 94-jährigen ehemaligen Auschwitz-Wachmann. Foto: dpa - © Verwendung nur in Deutschland
Führt den Vorsitz: Anke Grudda (45) im Prozess gegen einen 94-jährigen ehemaligen Auschwitz-Wachmann. Foto: dpa | © Verwendung nur in Deutschland

Detmold Anke Grudda, Richterin des Auschwitz-Prozesses - Ein Porträt

Ihr geht es in der Verhandlung nicht um Politik, sondern um die individuelle Schuld des Angeklagten

Dirk-Ulrich Brüggemann
25.02.2016 | Stand 08.03.2016, 13:33 Uhr
Das Gericht: Gerd Plöger (von links), Sabine Tegethoff-Drabe, Anke Grudda, Sylvia Suermann und Patrick Roth. Die Richter sind an ihren Roben zu erkennen. - © Foto: Bernhard Preuss
Das Gericht: Gerd Plöger (von links), Sabine Tegethoff-Drabe, Anke Grudda, Sylvia Suermann und Patrick Roth. Die Richter sind an ihren Roben zu erkennen. | © Foto: Bernhard Preuss

Detmold. Die Gerichtsverhandlung gegen den ehemaligen SS-Wachmann Reinhold Hanning aus Lage ist einer der letzten großen NS-Prozesse der Nachkriegszeit, die noch geführt werden können. Der 94-jährige Angeklagte wird der Beihilfe des Mordes an mindestens 170.000 Menschen im Konzentrationslager Auschwitz beschuldigt.

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