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Gibt es so bald nicht mehr: Die Gas- und Wasserversorgung Höxter. - © Mathias Brüggemann
Gibt es so bald nicht mehr: Die Gas- und Wasserversorgung Höxter. | © Mathias Brüggemann

Höxter Gemeinsame Stadtwerke-Gesellschaft für Höxter und Holzminden

Die neuen Weserstadtwerke sollen Anfang 2020 an den Start gehen

Mathias Brüggemann
11.09.2019 | Stand 10.09.2019, 19:47 Uhr

Höxter. Die Gas- und Wasserversorgung Höxter (GWH) und die Stadtwerke Holzminden (SWH) wollen zusammengehen und eine gemeinsame Kooperationsgesellschaft gründen. Wenn die Räte der beiden Städte dem zustimmen, könnte die neue Gesellschaft, die sich dann Weserstadtwerke-Service GmbH nennt, zum 1. Januar nächsten Jahres an den Start gehen. Der Rat der Stadt Höxter wird sich in seiner Sitzung am Donnerstag, 19. September, mit dem Thema befassen. Die Sitzung ist öffentlich und beginnt um 18.30 Uhr im Ratssaal des Historischen Rathauses. Der Höxteraner Rat hatte im Dezember vergangenen Jahres die GWH-Geschäftsführung beauftragt, die Gründung einer Kooperationsgesellschaft vorzubereiten. Im März hatte die GWH dieses Vorhaben öffentlich gemacht. Alle Arbeitsplätze bleiben erhalten An der künftigen Weserstadtwerke-Service GmbH werden die GWH und die SWH zu jeweils 50 Prozent beteiligt sein. Die rund 70 Beschäftigten beider Häuser sind dann Angestellte der neuen Kooperationsgesellschaft. Für sie soll das aber keinerlei negative Auswirkungen haben, betonte GWH-Geschäftsführerin Ulrike Drees gegenüber nw.de. „Niemand verliert seinen Arbeitsplatz. Und die Besitzstände werden gewahrt", versicherte sie. Auch für die Kunden der beiden Häuser soll sich nichts ändern. „Markenauftritt und Kundenbeziehungen verbleiben bei der GWH und den SWH, sodass die Kunden der jeweiligen Mutterhäuser keine Veränderungen erfahren", schreibt Lothar Stadermann als Vertreter des Bürgermeisters der Stadt Höxter, in der Verwaltungsvorlage für die Ratssitzung. Kooperation auf Dauer angelegt Mit der Gründung der Kooperationsgesellschaft will man laut Stadermann den Herausforderungen durch Marktveränderungen und Energiewende bestmöglich begegnen sowie die betrieblichen Abläufe durch bessere Nutzung bestehender Personal- und Betriebsmittelressourcen stabilisieren und optimieren. Außerdem soll durch Bündelung von Wissen und Kompetenzen in den einzelnen Aufgaben und Funktionsbereichen die Zukunft der neuen Stadtwerkegesellschaft gesichert werden. Die Kooperation, so Stadermann, „soll auf Augenhöhe und grundsätzlich auf Dauer angelegt sein."

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