Erweiterte Öffnungszeiten: Sebastian Baensch und Annette Rose im Kassenbereich des Ladens mit dem Logo der Ölmühle Solling. - © Simone Flörke
Erweiterte Öffnungszeiten: Sebastian Baensch und Annette Rose im Kassenbereich des Ladens mit dem Logo der Ölmühle Solling. | © Simone Flörke

Boffzen Umzug der Ölmühle Solling ist fast abgeschlossen

Zeitnah wird die Produktion in den Neubau verlegt. Laden, Büros und Besucherzentrum sind schon in neuen Räumen angekommen. Am 15. September wird Einweihung gefeiert

Simone Flörke

Boffzen. Der Betrieb im neuen Mühlenladen läuft schon, die Regale sind voller Köstlichkeiten. Nebenan lauscht eine Gruppe im neuen Besucherzentrum den Informationen rund um die Ölmühle Solling und ihre Produkte. Vor den beiden quadratischen Neubauten mit Laden, Zentrum und Büro sind bereits die Sandstein-Einfassungen für den künftigen Mühlengarten und das Amphitheater mit mediterranem Flair zu sehen: Der Umzug und Einzug der Ölmühle Solling in Boffzen ist fast abgeschlossen. Die Verwaltung ist schon rübergewandert, zeitnah zieht die Produktion im hinteren Bereich des Areals um. „Ein fließender Übergang, den wir mit einer Vorproduktion unserer Produkte abfangen", erklärt Geschäftsführer Sebastian Baensch. Deshalb werde es keine Engpässe geben. Dann gehe auch das neue Kühlhaus dort in Betrieb, das die Ernte für die Produktion frisch halte. Gefeiert wird die Eröffnung der neuen Ölmühle Solling an der Höxterschen Straße nur einen Steinwurf vom alten, zu eng gewordenen Standort mit einem großen Einweihungsfest für alle Interessierten am Samstag, 15. September, ab 14 Uhr (siehe Info-Kasten). „Wir würden diesen Schritt immer wieder so machen" „Wir würden diesen Schritt immer wieder so machen", sagt Baensch über die Millionen-Investition. Die Zusammenarbeit der Beteiligten habe hervorragend geklappt, der Zeitplan passe und das Ergebnis „erfüllt uns mit Stolz". Die rund 60 Mitarbeiter – derzeit sechs Auszubildende, davon die Hälfte neu – hätten toll mitgezogen. „Und wir können unseren Besuchern und Kunden deutlich mehr bieten." Im Mühlenladen mit einer doppelten Fläche eine große Auswahl von rund 100 eigenen Produkten wie Ölen und Essigen, Naturkosmetik sowie Pesto-Spezialitäten und Mehlen, ergänzt durch ausgewählte Produkte aus kleinen Manufakturen von Senf über Chutney bis Tee. Baensch berichtet, dass man als Anlaufstelle für regionale Präsente immer beliebter werde, die auf Wunsch auch speziell für die Beschenkten zusammengestellt werden. Im Besucherzentrum können individuelle Seminarwünsche der Gruppen (auch Schulklassen) erfüllt werden, von der Information über die Ölmühle und die Produktion bis hinein in die Tiefen der Lebensmitteltechnik. Abstellflächen für Autos und Busse, Fahrräder und Wohnmobile Neben zwölf Auto-Parkplätzen gibt es vor der Tür Behinderten- und Busparkplätze, Abstellflächen für Fahrräder und Wohnmobile sowie die Möglichkeit, dort in Eigenregie zu picknicken. Denn der Mühlengarten werde einen offenen Parkcharakter bekommen. Nur die rund 200 verschiedenen Pflanzenarten, die dort eingesetzt werden sollen, können angesichts der Hitze und Dürre noch nicht in den Boden. Von „Exotischem wie Schwarzkümmel und Nachtkerze bis zu regional Typischem wie Lein und Raps" wolle man ab 2019 dort Genuss und Information bieten.

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